E-Ladesäulen: Befragung soll Klarheit bringen

Bedarf in Rödermärker Gewerbegebieten wird ermittelt – Wirtschaftsförderer Andrießen betont: „Pilotprojekt ist richtungsweisend“

Der Bedarf an Ladekapazität für Elektro-Fahrzeuge wächst beständig. Deutschlandweit, in Hessen, in den Rödermärker Gewerbegebieten – bis hinunter zur lokalen Ebene ist die steigende Nachfrage ein wichtiges Thema. Das bestätigt Till Andrießen, der Leiter der kommunalen Wirtschaftsförderung, mit Blick auf zahlreiche Interessensbekundungen, die in jüngster Zeit von Betrieben in Ober-Roden und Urberach an ihn und seine Mitarbeiter herangetragen wurden. Eine Online-Befragung soll alsbald konkrete Zahlen zum tatsächlichen Bedarf liefern.

Für die Stromnetz-Betreiber sei dies eine wichtige Voraussetzung, um die erforderlichen Kapazitäten in Sachen E-Ladesäulen seriös und verlässlich planen zu können. Deshalb habe man mit den für Rödermark zuständigen Service-Partnern Entega und e-netz einen Fragebogen für ortsansässige Unternehmen erstellt, weiß Andrießen zu berichten.

"Wenn das Thema für Sie und Ihr Unternehmen Relevanz hat, freuen wir uns, dass Sie den ca. 4 Minuten beanspruchenden Online-Fragebogen bis zum 28. Oktober 2022 ausfüllen".

„Das Ganze ist ein Pilotprojekt. Entega und e-netz kooperieren erstmals in dieser Form mit einer Kommune, um die potenziellen Kundenwünsche ermitteln und in einem zweiten Schritt dann auch bedienen zu können. Ich halte diesen Ansatz der Vernetzung für sehr sinnvoll. Wir müssen gerade bei diesem zukunftsweisenden Thema weg von der Klein-Klein-Denke, mit der letztendlich nur Stückwerk produziert wird“, betont der führende Kopf der Rödermärker Wirtschaftsförderung.

Ob neben individuellen Ansätzen auch das Anschaffen und Betreiben von E-Ladesäulen durch Firmen-Verbünde realisierbar ist: Dazu soll die Befragung das erforderliche Zahlen- und Datenmaterial liefern. Nach dessen Auswertung könne eine Info-Veranstaltung organisiert werden, um Anschluss- und Fördermöglichkeiten im Detail vorzustellen. Außerdem werde es darum gehen, die zeitlichen Perspektiven und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu benennen, macht Andrießen deutlich, dass eine gute Beteiligung an der Aktion die Weichen für einen möglichst raschen Ausbau der E-Ladesäulen-Infrastruktur stellen kann.

Wer sich näher informieren möchte, erreicht den Leiter der Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer 06074 911-370 oder schreibt eine E-Mail an till.andriessen@roedermark.de.

 

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