Coronavirus – Wirtschaftliche Auswirkungen und Unterstützung der Rödermärker Unternehmen

Die Ausbreitung des Coronavirus beschäftigt uns alle und nicht zuletzt die zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmer, die aufgrund verschiedener Restriktionen bzw. Einschränkungen in ihren geschäftlichen Aktivitäten teilweise existentiell beeinträchtig sind. Das sind große Herausforderungen.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Rödermark begleitet unsere Unternehmen und Betriebe deshalb intensiv in dieser schwierigen Situation. Bereits am Montag dieser Woche wurden sehr detaillierte Informationen über Unterstützungsangebote an die Geschäftsführungen der Rödermärker Firmen herausgegeben. Kurz nachdem das Land Hessen die Leitlinien der von Bund und Ländern beschlossenen Geschäftsschließungen bekannt gab, wurden diese ebenfalls an die Unternehmen kommuniziert. Weitere Informationen stehen auf der Homepage der Wirtschaftsförderung unter
www.ic-rödermark.de zur Verfügung. Per E-Mail und Telefon kümmert sich das Team der Wirtschaftsförderung um alle Anliegen der Betriebe und beantwortet Fragen: „Wir stehen an der Seite unserer Betriebe, um sicherzustellen, dass die Unternehmen jede Hilfe bekommen, die es gibt“ sagt der Leiter der Wirtschaftsförderung Till Andrießen.

Die Folgen, insbesondere durch die Schließung oder Einstellung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten sowie Angeboten, die am 18. März in Kraft traten, sind nicht abzusehen. Die Stadt appelliert deshalb eindringlich an die Vermieter von Ladenlokalen und Gastronomieflächen, die Mieten für die Zeit der Schließungen auszusetzen und die Miete auf die laufenden Betriebskosten zu reduzieren. Außerdem könnte zusätzlich die Stundung dieser Kosten ermöglicht werden. „Stabile Mieter sind im Interesse der Immobilieneigentümer. Lieber jetzt handeln als Gefahr zu laufen, hinterher überhaupt keine Einnahmen durch eine mögliche Schließung der Geschäfte und Gastronomie zu haben“ so Wirtschaftsförderer Till Andrießen.

Für die Nahversorgung mit Lebensmitteln ist in Rödermark gesorgt. So haben neben den großen Lebensmittelgeschäften weiterhin auch die drei Wochenmärkte am Dienstag, Donnerstag und Samstag geöffnet. Auch die ortsansässigen Metzger, Bäcker, Obst-, Gemüse und Getränkehändler stehen den Bürgerinnen und Bürgern zur Grundversorgung weiterhin zu Verfügung. „Nutzen Sie die Möglichkeit lokale Produkte zu kaufen und die glücklicherweise noch vorhandene Einzelhandelsstruktur vor Ort zu stärken“ appelliert Bürgermeister Jörg Rotter.

Sehr wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass viele der Einzelhandelsgeschäfte und Betriebe, die von der Schließung betroffenen sind, weiterhin ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten; nur nicht im Ladengeschäft. Die Ideen der Betriebsinhaber, mit der Schließung umzugehen, sind so vielfältig wie kreativ. Deshalb lohnt sich ein Anruf, eine E-Mail oder ein Blick auf die Internetseite bzw. den Online-Shop der Geschäfte. Es werden z.B. Waren geliefert oder zur Abholung bereitgestellt; Sportstudios bieten bspw. Videos für die Kunden an und vieles mehr. Um diese unterschiedlichen Angebote transparent zu machen, stellt die Wirtschaftsförderung die Angebote der Betriebe in den nächsten Tagen zusammen und veröffentlicht diese auf den Internetseiten von Stadt und Wirtschaftsförderung.

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