Innovatives Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung für Startups und Unternehmer im Parkhotel

Startups punkten durch äußert innovative Geschäftsmodelle, flache Hierarchien und neuartige kreative Produkt- und Serviceleistungen. Mittelständler (KMU) verfügen dagegen über führende Positionen in ihrer Branche und hervorragendes technisches Know-how sowie einem breiten Kundenstamm. Um diese zunächst heterogen erscheinenden Unternehmensformen miteinander zu vernetzen, luden die Wirtschaftsförderung Rödermark und Experten von gruenderberatungen.de zum ersten Netzwerktreffen am 22. Januar in das Parkhotel Rödermark ein.

Nach einer herzlichen Begrüßung von Bürgermeister Roland Kern nutzen die 28 Teilnehmer die Gelegenheit, um sich branchenübergreifend über Geschäftsmodelle und Zukunftsvisionen auszutauschen. Einen Impuls zur intensiven Diskussion setzte Michael Jörges vom Startup DEXPERIO mit Sitz in München und San Francisco. Das junge Unternehmen entwickelt smarte digitale Benutzererlebnisse für Entertainment, Marketing und Industrie mit Techniken wie Augemented Reality, Wearable Tech und Beacons. Entwickelt wurde z.B. das Pointar Cardboard, mit dem sich ein gängiges Smartphone in ein leistungsfähiges Virtual- und Augmented-Realty-Headset verwandeln lässt. Interesse findet die Industrie auch an virtuellen Katalogen oder virtuellen Präsentationen im Automotive Bereich so Jörges.

Nach dem Impulsvortrag konnten Startups und Unternehmen eine 3-D-Animation mit 3-D-Brille live testen und dabei feststellen, ob die Technik einen Nutzen bringen kann oder nicht. Dieser Nutzen ist in Zukunft der Mittelpunkt des ökonomischen Denkens und nicht mehr das Produkt selbst. Als Beispiel nannte der Referent die Geschäftsmodelle von tesla, google oder Amazon.

Eine hervorragende Möglichkeit das Thema zu vertiefen bietet das Institut für Interdisziplinäre Technik der Frankfurt University of Applied Sciences, das interessierte Unternehmen, die erste konkrete Schritte in der Industrie 4.0 gehen wollen, zu einem kostenlosen Workshop im House of Logistics & Mobility (HOLM) einlädt. Ziel ist es den Einsatz von Augmented Reality im After-Sales Service, als einen Aspekt von Industrie 4.0, in den Unternehmen auf Chancen und Barrieren zu untersuchen. In Workshops werden gemeinsam mit Software- und Hardwareherstellern konkrete Anwendungsfälle für Augmented Reality Brillen im After-Sales-Service des Maschinen- und Anlagenbaus erarbeitet. Weitere Informationen und die Anmeldung zum Workshop nimmt Maike Müller, Wissenschaftliche Mitarbeiterin unter Tel: 069 / 1533-3031 Mail: maike.muellerfb2.fra-uas.de entgegen.

 

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